Wilde Liga Bremen. Alternativer Fussball seit 1993

Alle aktiven Mannschaften 

wird bis April 2014 noch ergänzt

 


 

Anmerkungen:

Kontaktdaten findet Ihr im Menü in der Kontaktliste.

Die historischen Angaben erfüllen nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Wer noch alte Turnierergebnisse findet, kann mir gerne via ko_ehn[at]yahoo.de auf die Sprünge helfen. Auch bin ich für alte Bilder, Wappen, Berichte, et cetera - auch nicht mehr aktiver Kollektive - sehr dankbar.

Die Tabellen der letzten Jahre werde ich noch fortführen - ebenso eine Kreuztabelle aller historischen Ergebnisse. Ein Projekt für 2012...

Hier ein Link zur Quelle: http://www.wildeligabremen.com/OLDSITE/Chronik.htm

-Thorben von Interruptus, Wilde Liga Bremen.

 


1. FC Eskalation 

http://www.facebook.com/1FcEskalation

Von Steve:

"Wir sind ein Team, was sich dieses Jahr neugefunden hat - wie wir auf die Wilde Liga gekommen sind ? Wir waren oft mit 10 bis 15 Mann auf der BSA kicken, und dann sahen wir immer auf Platz 3 oder 4, wie dort 22 Mann dem Ball hinterher jagten - da dachten wir uns wieso machen wir nicht einmal bei so einer Liga mit! Wir sind sowieso immer mit viele Leuten kicken gegangen - wieso denn nicht mal Spiele haben wo es um was geht ? Dann setzten sich Jan und ich an den PC und informierten uns über diese Liga und innerhalb von 5 Tagen haben wir ein Team zusammen bekommen und einen Platz in Liga 2 (Anmerkung BTK: Zustimmung auf dem Ligatreffen im Juni vorausgesetzt, was wir doch alle mal hoffen.
Wir sind eine Truppe von vielen jungen Kerlen, wir kennen uns aus der Schule oder vom Bolzplatz, viele haben mal in einem Verein gespielt, aber darauf hatten sie keine Lust mehr, dort ging es meist gar nicht mehr um Spaß, sondern man wollte nur Erfolge sehen und das wurde einigen zu blöd !! Aber das ist bei uns anders, wir machen "Just for Fun" dann kommt der Erfolg von ganz alleine!! 
Was soll man da noch sagen, wir wollen unseren Spaß und vielleicht neue Freunde finden !!


Auf eine GUTE Saison und ich wünsche allen Teams eine spaßige und erfolgreiche Saison"

 

 Wilde LigaPokalHalleKleinfeldNachtWinterliga
20123. (2L)HF    
20139.HF Sieger 11.

 


Azzurri di Brema

https://www.facebook.com/pages/Azzurri-di-Brema/229624133858964?fref=ts

Von Nicolo:

Wer sind wir? Die Azzurri di Brema. Wie der Name schon sagt, besteht diese Mannschaft zu einem Großteil aus Italienern und solchen, die sich für solche halten, oder (verständlicherweise) gerne wären. Die innermannschaftliche Kommunikation auf dem Spielfeld findet lautstark (nicht zuletzt aufgrund der Schwerhörigkeit mancher Mitspieler), oder auch mit den unverzichtbar typischen Gesten statt, sodass auch Taube sich am Spielgeschehen erfreuen können. Des Weiteren müssen die gegnerischen Mannschaften damit rechnen, dass nach einem erzielten Tor mit einem akustischen Orkan und 25-30 Sekunden andauernden Jubel und dazugehöriger Jesusanbetung zu rechnen ist, da natürlich auch die Nachbarplätze über den Spielstand auf den neuesten Stand gebracht werden müssen, ganz unabhängig davon, ob man führt, oder man kurz vor Abpfiff mit mehreren Toren hinten liegt. Dies ist bei Ansetzung der Spielzeit zu berücksichtigen. Bei Gegentoren wird pauschal der Nebenmann lautstark verantwortlich gehalten, sodass am Ende eh der Torwart schuld ist. Ganz abgesehen davon, sind wir aber ein ganz lieber Haufen, der sich der Leidenschaft zum Fußball und der Freundschaft untereinander verschrieben hat und dem Neumitglieder immer herzlich willkommen sind!

 

 


Blaues Wunder Bremen

 

http://www.facebook.com/pages/Blaues-Wunder-Bremen/218840024815740

 

  Wilde Liga Pokal Halle Kleinfeld Nacht Winterliga
2011 2. (2L) F        
2012 8. VF     VR  
2013 7. AF       3.

 


Cosmos mit Stollen

2014 fusioniert aus Cosmos FC und Prollen mit Stollen.

 

 http://www.facebook.com/pages/Cosmos-FC/189379247757793

 

  Wilde Liga Pokal Halle Kleinfeld Nacht
1995 15.        
1996 -        
1997 14.        
1998 9.        
1999 6.        
2000 3. Sieger      
2001 Meister HF      
2002 Meister AF 1. VR  
2003 4. VF 1. 1.  
2004 5. Sieger VR    
2005 4. Sieger      
2006 Meister Sieger      
2007 2. VF   4.  
2008 4. VF      
2009 1.* Sieger      
2010 3. HF      
2011 8. Q     HF
2012 6. AF      
2013 13. VF      

* = In dem Jahr laut Liga-Beschluss kein Meister.

 

Prollen mit Stollen

http://prollen.blogsport.de/

http://www.myspace.com/proll

http://www.facebook.com/pages/Prollen-mit-Stollen/101208946624096

 

Vorgeschichte

Wie den Prollen Stollen wuchsen. 
Eine protokollarische Zeitreise durch das fußballerische Schaffen eines Haufens, der dem Untergang geweiht war, um doch noch den Fußballzauber für sich zu entdecken.

Es muss ein Samstagnachmittag des ausklingenden Winters 2002 gewesen sein. Ich war gerade dabei, die in der Ecke hängenden Manni-Kaltz-Gedächtnisstiefel zu entstauben, die ihrer Funktion als Mahnmal anhaltender fußballerischer Untätigkeit nachkamen und hörte nebenbei im Radio die fachkundigen Bundesliga-Kommentare der Kollegen Uwe Barn und Manni Breuckmann, als sich das Telefon zu Wort meldete, um meine wochenendliche Fußball-Putz-Zeremonie jäh zu unterbrechen. Erleichtert stellte ich fest, dass es sich bei dem unpässlichen Anrufer um den alten Kollegen Leone handelte. In der Annahme, es erwarte mich die übliche Korrespondenz hinsichtlich des bevorstehenden Samstagabends, spulte ich gewohnheitsmäßig mein wortkarges Telefonpensum ab. Doch neben solchen spannenden Fragen wie der, in welcher Lokalität wir die unvermeidlichen Samstagabendbiere zu uns nehmen würden, erwähnte mein geschätzter Freund in diesem Gespräch etwas von “Fußballschuhe kaufen”. Nun heiße es Stiefel geschnürt und rauf auf’en Platz. Er habe eine Truppe ausfindig gemacht, die sich “Prollen mit Stollen” nenne und die auf der Suche nach qualitativ hochwertigen Spielern sei. Selbstgefällig gingen wir beide erstmal davon aus, diesem Prädikat entsprechen zu können und dieser Mannschaft mit dem komischen Namen, die sich anschickte, in derWilden Liga zu spielen, weiterhelfen zu können. Ein Trainingstermin stand auch schon im Raum und schon zu diesem Zeitpunkt ging mir der vielzitierte Satz durch den Kopf, den unser oller Stürmerrecke Lars auch heute noch gerne kurz vor dem Anstoß zu sagen pflegt: “Ich bin sauheiß!”. Das erste Training, dem ich beiwohnte, fand an einem vergraupelten, düsteren Tag Anfang März statt, und als ich zu den fünf Hartgesottenen dazustieß, die da am Werdersee zwischen zwei Schneeregenschauern auf die als Tore plazierten Rucksäcke spielten, war ich mir bereits sicher: Hier wächst etwas Großes heran. Dass die eigene Fähigkeit, das runde Stück Leder mit meinen unteren Extremitäten zu bearbeiten, seit der Zeit in der C-Jugend eines westfälischen Kleinstadtvereins rapide abgenommen hatte, war eine der Erkenntnisse, die ich aus der ersten schlammreichen Trainingseinheit zog. So oder so, denkwürdig wird dieses erste Training für mich immer bleiben, vordergründig wahrscheinlich durch die grandiose Vorstellung des Sportskameraden Leone. Mein alter Weggefährte, später Bruder Eisenfuß und nicht wegzudenkender Bestandteil der prolligen Defensive, traf, motiviert bis in die Haarspitzen, ausgestattet mit nagelneuen Schuhen der Marke ‚Victory’, beim Training ein und ging sofort in die Vollen. Dabei mag er die Tatsache nicht berücksichtigt haben, dass sich jahrelange sportliche Untätigkeit und ein vielleicht nicht immer gesundheitsförderlicher Lebensstil, der auch am durchzechten Vorabend zur Geltung gekommen war, konditionell nicht unbedingt positiv auswirken. Dies bekam er dann um so mehr nach fünfminütiger Kostprobe seines fußballerischen Könnens zu spüren, als ein letzter Spurt Richtung gegnerisches Tor im Gebüsch endete, wo er kotzend seine verbliebenen Innereien Mutter Natur übergab (im wahrsten Sinne des Wortes). Und solche Anekdoten werden es dann wohl auch sein, die mir durch den Kopf gehen, wenn ich in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft auf den Spuren von Kaiser Franz (und Thomas Schaaf) einsam über die Findorffer Bezirkssportanlage schlendern werde, um den ersten Titel mit diesem komischen Haufen namens „Prollen mit Stollen“ würdig zu begehen. „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß“ A.Brehme (2002) Um auf den Boden und zu den Tatsachen zurückzukehren, betrachte man in einem kurzen Rückblick das fußballerische Jahr 2002 im Mikrokosmos Wilde Liga Bremen. Stellte man während der ersten Freundschafts- und Meisterschaftsspiele nicht nur fest, dass man einige Leute dieses langsam zusammenwachsenden Teams bereits aus zwielichtigen Bremer Lokalitäten oder von unrühmlichen Abenden auf St.Pauli her kannte, so merkte man ebenfalls schnell, dass die Stollen nicht in den Himmel wachsen und dass einstellige Niederlagen unter Umständen gar nicht so schlecht sein können. Zudem stellte sich heraus, dass die fußballerischen Grundsätze in der Wilden Liga die gleichen waren wie ein paar Etagen höher in der Bundesliga auch. Dies kam uns insbesondere zugute, als an einem kühlen Apriltag der Pokal eben seine eigenen Gesetze hatte und in der fortschreitenden Bremer Dämmerung eine junge, unbekannte Mannschaft den Vorjahresvizemeister Stümper 02 in der ersten Runde des Nord-Pokals durch ein spätes Siegtor mit 1-0 nach Hause schickte. Leider galt nur der unter Fußballern unbestrittene Fakt von den Neulingen, die es immer schwer haben, auch. Im Angriff konnte man in dieser ersten Saison noch hin und wieder mit viel Wohlwollen von gelungenen Ansätzen sprechen: Hier ein Freistoßtor von Jonas, da ein Solo von Olo (der aus reimtechnischen Gründen umgetauft wird), auch mal ein Abstauber von Lars (auch heute noch Meister der Effizienz), und auch der Rest, die anderen Jonasse, Leons und Sebisten, nicht zu vergessen die Philippinner und Kevinisten, wussten sich als Kern dieser stilistisch unbestrittenen Fußballtruppe zu etablieren. Bedauerlich nur, dass auf ein selbst geschossenes Tor anfänglich immer drei auf der Haben-Seite des Gegners standen. So geriet man mal mehr, mal weniger unter die Räder der Vibratoren, Elfen, Kosmonauten und wie sie nicht alle heißen, und auf Dauer konnte man auch nicht die schlechten Außenbedingungen auf Findorffs Fußballplätzen, die billigen Fußballschuhe von Deichmann oder den zu langen Vorabend als Gründe des Scheiterns anführen. So endete die erste Saison mit zweieinhalb Siegen, und das auch nur, weil man eingesehen hatte, dass ein Unentschieden fortan als halber Sieg anzusehen war. Trotzdem wurde das während der Spielzeit korrigierte Saisonziel, nicht abzusteigen, doch noch mit Bravour erreicht, wenn auch mangels Existenz einer niedrigeren Spielklasse. Denkwürdig in dieser Saison u.a. das Spiel gegen Wadenbeißer United, bei dem man zwischenzeitlich knöcheltief im Wasser stand, ohne Anstalten zu machen, das Spiel zu beenden („Ey, wir ham erst so wenig Spiele, wir müssen das zuende bringen“ hieß es von gegnerischer Seite). Der Findorffer Fußballplatz wurde zum Wankdorfstadion, der Regen prasselte unaufhörlich nieder, und immer wieder der rechte Läufer von Wadenbeißer, der so langsam zum Schwimmer wurde. So verlor man 1-2 und hatte zudem noch plausible Ausreden wie die, dass „so ein Spiel anders läuft, wenn der Ball am Anfang reingeht“ und nicht in der Pfütze auf der Torlinie verhungert. Man wußte also, wo es langgeht in dieser Liga. Ansonsten: Lupenreine Niederlagen, wunderschöne Gegentore und elf Portionen Frust auf dem Platz. „After Regen comes immer the sun“ R.Bogdanovic (2003) Es war also klar, in der Winterpause musste ein Ruck durch Deutschland…nein, natürlich ein Ruck durch diese Mannschaft gehen. Trainingsfrei über Weihnachten fiel dementsprechend aus, als weitere Motivationshilfe wurden die heute geradezu legendären Veedol-Trikots in den Farben des AC Mailand angeschafft, und sowieso wurde erst mal weiterhin schöngeredet, was schöngeredet werden konnte. Mit Erfolg, wie sich in der Saison 2003 herausstellte. Hatte man sich zuvor noch seinen angestauten Frust für Partien gegen die seinerzeit noch existierenden AS Coma aufgehoben, wurde die Unzufriedenheit nun mitunter umgesetzt in Übersteiger, Fallrückzieher und spielerische Brillianz. Verlor man im Pokal gegen Lieblingsgegner Stümper erwartungsgemäß noch mit 1-5, konzentrierte man sich im weiteren Verlauf eben auf die Meisterschaft und fertigte die grand seniors der Wilden Liga dort eben mit 4-1 ab. Nach einigen weiteren Erfolgen war die Marschrichtung klar; der Champions-League-Qualifikationsplatz war drin, keine Frage. Eine neue Stollen-Elite war gebildet, ohne großartig auf dem Transfermarkt tätig gewesen zu sein, nun konnte jeder Gegner kommen, dessen waren wir uns sicher. Gut, dass uns Angstgegner Höttges Erben zwischendurch noch mal die Leviten las und uns 9-3 vom Platz fegte, bevor diese Mannschaft in Selbstzufriedenheit ersoffen wäre. Fakt war jedoch, wir hatten ein bisschen dazugelernt, hatten uns in der Liga etabliert und solche denkwürdigen Spiele wie gegen den späteren Meister Stahl Eisen (ein 5 (in Worten:fünf) zu 3) oder Eintracht Prügel (wo wir nach einer 4-0-Halbzeitführung geilerweise aus Spannungsgründen noch das 4-4 zuließen, um dann letztendlich 5-4 zu gewinnen) für uns entschieden. Dementsprechend war der vierte Platz zum Saisonende in unseren Augen alles andere als undankbar, nun gab es auch trainingsfrei zu Weihnachten und man konnte der nächsten Saison etwas gelassener entgegensehen. Spektakuläre Abgänge wie Joachims Karriereschub Richtung ATS Buntentor wurden genauso verkraftet wie die ersten Verletzungspausen (es ist schon ein Kreuz mit Dennis.. Band). Neuzugang Sören, aus den Tiefen des Teutoburger Waldes gekommen, konnte präsentiert werden und schnell drängten sich, ob rasiert oder unrasiert, Vergleiche mit dem jungen Paul Breitner auf. „Es wäre verkehrt, jetzt Amok zu laufen.“ O.Kahn (2004) Tja, und nun versuchen wir uns fleißig daran, Protagonisten einer Erfolgsstory zu werden und nicht ein längerfristiges Dasein im Mittelmaß zu fristen. Bleibt zu hoffen, dass wir nicht so lange brauchen wie diese etwas größere Mannschaft, die auf einem dieser Fußballplätze am Osterdeich spielt, um die Großen der Liga hinter uns zu lassen. Zweitausendundvier brachte bisher immerhin schon die längste Siegesserie in der Geschichte, und vielleicht steht ja am Ende der Saison eine weitere Verbesserung in der Abschlusstabelle zu Buche. „ZH Schickmich“ wurden zwar geschickt, aber nach Hause mit 4-0, und sowieso hatten die ersten Kontrahenten nicht viel zu lachen, bis wir irgendwann standesgemäß dem Schlendrian „Hallo“ sagten und ihn willkommen hießen, was Konditionskombinat, Stümper &Co. für eine gute Idee hielten. Jedenfalls ist man angekommen in dieser Liga der ewigen Talente und untalentierten Ewigen, in der Gesellschaft des Scheiterns und Gescheitert-Seins. Mittlerweile wissen wir, welcher Stahl Eisen-Stürmer zu fürchten ist, unseren Angstgegner haben wir auch schon gefunden (da haben sie wohl ein bisschen zu viel von Höttges geerbt), und sie alle sind keine Unbekannten mehr, ob das nun „Lunge“ ist mit seinem Hang zum Moskowskaya, ob das der interrupte Gegenspieler ist, den man nur „der-mit-dem-Halstuch“ nennt und den man wie einen alten Bekannten begrüßt oder ob das Stümper-Jens ist, von dem mannschaftsintern schon bekannt ist, in welchem Supermarkt man ihn beim Einkaufen trifft. „Nehmt Euch in acht“, möchte man ihnen im Vorbeigehen zuhauchen, denn was zählt ist immer noch auf dem Platz und wir sehen uns nächsten Sonntag in Findorff und solange rechnerisch noch alles möglich ist, solange werden wir tacklen und grätschen, dribbeln und fighten. Und prollen. Mit Stollen. Uthoff 2004 Zum Schluß ein bißchen Prolllyrik.

„After Regen comes immer the sun“,
sagte einst ein kluger Mann.
Sprach es nach einem verregneten Fußballmatch,
man verlor es zwei oder drei zu sechs.
Und wie oft wir blind die Bälle vergeigen,
in der Vorrunde gegen Wadenbeißer ausscheiden,
das Leder in die Waller Vorgärten schießen,
unsern Niederlagenfrust im „Bumpers“ begießen,
so denke ich nur kurz an diesen Satz, in dem Wissen
‚Was zählt ist auffem Platz’, da können die andern noch so Prollen,
Wir werden sie einhol’n mit unseren Stollen.

 

  Wilde Liga Pokal Halle Kleinfeld Nacht
2002 13. VF   VR  
2003 5. AF 3. VF  
2004 10. AF VR 1.  
2005 6. VF VF 2.  
2006 8. AF 4.    
2007 4. AF 10.    
2008 10. Q      
2009 7. HF      
2010 5. AF      
2011 3. Q     VR
2012 3. AF      
2013 6. VF      

 


Eisern Haubitze

http://eisern-haubitze.de.tl/

 

Entstehung
Eisern Haubitze spielt seit 2008 in der Wilden Liga Bremen. Hinter Eisern Haubitze verbergen sich Hobbyfußballer, die sich vor Beginn ihrer Wildliga-Laufbahn in Bremen-Vegesack und im Bürgerpark zum Fußball spielen zusammengefunden haben.

Vereinsfarben
Die Vereinsfarben sind rot-schwarz.

Vereinsname
Der Vereinsname "Eisern Haubitze" wird oft missverstanden. Erstens: Wir sind keine preußischen Militaristen, die Wilhelm II. oder Hindenburg verehren. Zweitens: Nein, wir tragen auch keine Pickelhauben. Die Namensgebungskommission hat diesen Namen nach langer Beratung einstimmig entschieden. Eisern symbolisiert hierbei Tugenden wie Kampfgeist, und Willensstärke. Haubitze steht metaphorisch für Offensive.
Also nochmal an alle: Wer sich über unseren Namen aufregt, für den muss "Borussia" oder "Arsenal" ebenfalls eine Provokation sein.

Wappen
Das offizielle Wappen von Eisern Haubitze wurde im diktatorischen Alleingang von Kristoffer entworfen. Auf dem Wappen befinden sich der Schriftzug "EISERN", eine Haubitze, die Bremer Stadtmusikanten sowie die Initialen "HB", welche für Haubitze und für Hansestadt Bremen stehen.

 

  Wilde Liga Pokal Halle Kleinfeld Nacht Winterliga
2008 9. (2L) Q        
2009 12. (2L) AF        
2010 8. (2L) Q        
2011 9. (2L) AF     3. 3.
2012 4. (2L) AF       6.
2013 14. AF     3.  

 


Elf Elfen

 

http://www.platenkoken.de/elfelfen/index.html

 

elf elfen - Tradition ohne (größere) Erfolge

Von Stefan, elf elfen:

Seit 1995 spielen wir in der Wilden Liga. Entstanden aus einem Kreis kickender Antifußballer, die damals, zu Beginn der 90er bei Union auf einem Ascheplatz auf ein Tor spielten und sich immer wieder in Diskussionen fanden, ob es nicht doch sinnvoller wäre, ein zweites Tor hinzuzunehmen und so vielleicht dem Ideal, das wir aus dem Stadion nebenan kannten, ein wenig näher zu kommen. Trainiert wurde nie, obwohl einige das bitter nötig gehabt hätten – was sich auch heute noch hin und wieder zeigt und rächt. Irgendwann hörten wir dann von Klaus von Wadenbeißer, dass es da diese ominöse Liga gäbe, die für uns sicher genau das Richtige sei. Ein paar von uns waren mittlerweile Sportstudenten an der Bremer Uni und lernten dort weitere Hobbyfußballer kennen, die zwar leidenschaftlich gerne kickten, aber wie wir allenfalls über zwei bis drei Jahre Vereinserfahrung verfügten und sich ähnlich schwer taten mit Ballan- und mitnahme. Wir waren Feuer und Flamme und meldeten uns für die Saison 1995 an. Leider zahlten wir gleich im ersten Spiel Lehrgeld, als uns die erfahreneren Herren von Stümper zwei Bälle ins Tor diskutierten und wir 2-1 verloren. Das bleibt, aber auch Galles erstes Elfentor zum zwischenzeitlichen 1-1. Nie vergessen werden wir unseren ersten Sieg gegen Wadenbeißer an einem herrlichen Frühlingstag, als uns am Spielfeldrand unsere Spielerfrauen mit Transparenten leidenschaftlich unterstützten. Unglücklicherweise hat sich diese Begeisterung am Spielfeldrand nur ein Spiel lang gehalten, so dass wir seitdem immer nur Auswärtsspiele hatten. Weitere Anekdoten/Erfolge:

-          Unser größter Sieg war wohl der gegen den damals amtierenden deutschen Meister und ungeschlagenen Meister Vibrator, die wir im letzten Saisonspiel mit 4-0 schwindelig spielten – mit Dreier-Kette und Doppelsechs – damals revolutionär

-          Unser Wiederaufstieg mit 11 Siegen in 11 Spielen (Nomen est Omen) – und sofortiger Wiederabstieg mit 11 Punkten, weil wir dem Tempo in der ersten Liga einfach nicht mehr gewachsen waren – außerdem brachten die außer Leidenschaft auch noch technisches Können mit …

-          Galles Elfmeter: Am Torwart gescheitert, setzte er den Nachschuss aus optimaler Position gegen die nicht vorhandene Eckfahne

-          Der Sieg gegen die damals verhassten Carstens SC, die wir nach 0-2 Rückstand noch 3-2 schlugen

-          Eine unglaubliche Erfolglosigkeit im Pokal, wo wir (gefühlt) immer in der ersten Runde ausschieden

-          Eine Vizemeisterschaft, die uns am WildeLiga-GrünenTisch geraubt wurde – dann sind wir offiziell Vierter geworden – ein Skandal

-          Unsere Kompost Connection Erfahrung, die scheinbar nicht ganz ungewöhnlich ist, uns aber doch nachhaltig prägte: Während des Spiels alle paar Minuten auswechseln lassen und aus Erdlöchern kiffen und uns dann trotzdem mit einer hohen Niederlage nach Hause schicken

Die Gegenwart

Eine völlig überalterte Mannschaft weigert sich das Zeitliche zu segnen; und das trotz Nachwuchs in doppelter Mannschaftsstärke und einem Schnitt von weit über 40. Trotzdem hatten wir in den letzten Jahren besonders aus gesundheitlichen Gründen namhafte Abgänge zu verzeichnen und haben bei Ligaspielen immer wieder personelle Probleme, was sich beim sonntäglichen Training im Sportgarten nicht so bemerkbar macht. Aber da haben wir auch die Illusion, dass wir immer noch unglaublich schnell sind, wenn wir unser faszinierendes One-Touch-Spiel aufziehen.

Das sind wir – und unser Abschied kommt vermutlich dann, wenn wir noch einmal aufstiegen und der Realität, die gleichzeitig unser Alptraum ist, in Form von technisch starken Fußballern im besten Alterregelmäßig begegneten. So wie es ist, kann es gerne noch ein paar Jahre bleiben: Ein paar ähnlich überalterte Teams, die wir schon fast zwei Jahrzehnte kennen, ein paar neue, denen wir die Bälle reindiskutieren können und ein paar, die den Aufstieg unter sich ausmachen.

  Wilde Liga Pokal
1995 9.  
1996 14.  
1997 10.  
1998 14.  
1999 8.  
2000 4. AF
2001 9. AF
2002 7. HF
2003 15. AF
2004 15. AF
2005 9. (2L) Q
2006 5. (2L) Q
2007 6. (2L) Q
2008 1. (2L) AF
2009 11. AF
2010 5. (2L) Q
2011 6. (2L) AF
2012 5. (2L) AF
2013 12. AF

 


FC Energie Kopfnuss

 https://www.facebook.com/fcenergiekopfnuss

 

 

  Wilde Liga Pokal Halle Kleinfeld Nacht
2006 3. (2L) Q 11. 1.  
2007 6. VF 3. 3.  
2008 Meister F      
2009 3. AF      
2010 Meister Sieger 1.    
2011 2. Sieger VR 1.  
2012 Meister Sieger     1.
2013 Meister F   HF F

 

Das Vorbild hörte auf den Namen Gurke. Gurke Bremen.

Fußball ganz ohne profilneurotische Schiedsrichter? Ohne kettenrauchende, phrasendreschende Trainer? Und vor allem: Ohne nerviges Konditionstraining? Wovon Niklas und Alex im Jahr 2005 von Freunden am Kippenberg Gymnasium hörten glich der Vorstellung des Paradieses. Diese Freunde spielten mit ihrer Mannschaft Gurke Bremen in der Wilden Liga Bremen Fußball. Und so entschlossen sich die beiden Gründerväter unseres FCEK, auch selbst ein Team in dieser famosen Ballspielgesellschaft zu starten. Als Namen waren zunächst Linke Klebe 0-8-15 oder Bananenflanke `05 im Gespräch, schnell einigte man sich in weiser Voraussicht des WM-Finales von 2006 aber auf den heute ruhmreichen Namen FC ENERGIE KOPFNUSS.

Das erste Pflichtspiel des FCEK war sogleich ein Match gegen eine der Spitzenmannschaften der Liga, den Cosmos FC. Obwohl man in diesem Pokalfight bereits mit 3:0 führte, gelang es das Spiel noch heldenhaft zu vergeigen. 3:5 hieß es am Ende. In der Liga gelang, damals noch zumeist in Ermangelung eigener Jerserys fast einheitlich in Werder-Trikots, ein passabler Einstand. 5 Siege, 3 Unentschieden und 1 Niederlage bedeuteten den dritten Platz in der zweiten Liga und damit sogleich den Aufstieg ins alternative Bremer Fußball-Oberhaus. Und noch wichtiger: Der „große Bruder“ Gurke wurde hinter sich gelassen. Recht deutlich dann.

Im Jahr 2007 etablierte sich die Nuss mit einem sechsten Platz in der ersten Liga, bevor im Jahr 2008 mit den legendären KIK-Trikots der erste Meistertitel gelang. Im Pokal unterlag man im selben Jahr erst im Finale 4:5 nach Elfmeterschießen den von Ernst angeführten Stümpern.

Im Jahr 2009 das wohl dunkelste Kapitel der FCEK-Historie: Weil einer der unsrigen nachweislich in der 72. Minute in der Kreisliga C des verhassten DFB-Schweineligensystems eingewechselt wurde, wurde der auf dem Platz verdiente Meistertitel 2009 aberkannt. In der Folge gab es deshalb an unsere Spieler die Ansage, keinerlei Aushilfseinsätze bei ehemaligen Jugendvereinen oder ähnliches mehr zu tätigen.

In der jüngeren Geschichte konnten dann unter den Kapitänen Chrischan, Richie und Julian noch die Doubles 2010 und 2012, der Pokalsieg 2011 und die Meisterschaft 2013 und diverse Turniersiege in verschiedenen Disziplinen eingefahren werden.

Besonders in Erinnerung werden für uns die Duelle gegen Gurke, später Torpedo, die heißen Duelle gegen Florasia und die Matches gegen die befreundeten Pharaonen bleiben.

Und achja: Beckenbauer, Pélé, Maradona, BRINKMANN!

 

 


FC St. Plautze 

http://www.facebook.com/FcStPlautze

http://www.fcstplautze.com

 

Wie alles begann....
Eines abends, das muss so Mitte März 2012 gewesen sein, kamen Christopher Renner und Daniel Niedziella auf die Idee eine Mannschaft zu gründen und sich der Wildenligabremen anzuschließen.
Doch ganz so einfach war es nicht , schließlich brauch man mindestens 11 man für ein Team sowie einen Vereinsnamen. So beschlossen die beiden erstmal den Freundeskreis zu fragen was die davon halten. 
...Christopher Renner versuchte währenddessen die "alten" Spieler von Dynamo Dresche wieder zu mobilisieren.
Ein paar Tage später hatte sie dann Sage und schreibe 25 man zusammen und einen Vereinsnamen. Dieser sollte FC St Plautze werden.

Das erste gemeinsame Training fand am 01.05.2012 statt was dann auch gleichzeitig das Gründungs Datum ist.

Nun müsste Plautze nur noch in der wildenliga aufgenommen werden.
Dies geschah dann auch beim Mai treffen.

Die erste Saison war sehr durchwachsen. Wir kassierten böse Niederlagen, Spieler verabschiedeten sich wieder und bei jedem Spiel das bangen ob man denn genug Leute sei. Dazu kam dann noch Verletzungspech.
Christopher Renner sowie Daniel niedziella mussten lange pausieren aufgrund eines Kreuzbandrisses und eines Wadenbeinbruchs.

Die beiden mussten sich was einfallen lassen um das Team zusammen zuhalten. Einerseits wollte man "nur" den Freundeskreis im Team haben anderseits liefen ihnen aber die Leute weg. Somit entschlossen die beiden sich Spieler zu "scouten" indem man beim Training im "ellerntor" fremde Spieler mitspielen lies.
Nach einiger zeit wurde der Kader so wieder aufgestockt. Die ersten erfolgsmomente sollten nun auch nicht mehr so lange auf uns warten.
Zum Ende der Saison 2012 konnte Plautze endlich die ersten Punkte einfahren, ein Unentschieden gegen Werber Bremen und ein Sieg gegen Imterruptus Connection II, die Freude war riesig, endlich ging es etwas bergauf.
Doch plautze kam schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück im letzten und entscheidenen Spiel um den vorletzten Platz gegen komakickers wo man 11:2 verlor, somit schloss Plautze die Saison 2012 als letzter in Liga 2 ab.

...um dem langen Winter zu überstehen spielte plautze auch in der winterliga mit wo es besser laufen sollte als in der Saison 2012.
Mit einigen Siegen konnte plautze am Ende den 9 Platz von 12 belegen.

Die Saison 2013 sollte komplett anders laufen.
Es kamen erneut neue Leute hinzu, mehr spiele da es nur noch eine Liga gab, mehr Struktur, einen Trainer und langsam wurden plautze ein Team.
In diesem Jahr konnte plautze ihren ersten wirklichen Erfolg feiern! Den überraschenden Turniersieg beim traditionellen Hallenturnier in blockdieck! Wo Vibrator Moskovskaya mit 1:0 im finale geschlagen wurde.

In der Liga startete plautze mit einer 1:4 Niederlage gegen interruptus, was aber im Laufe der Saison zur Ausnahme werden sollte.
In schwer umkämpften spielen gegen Werber, Kopfnuss und Eskalation hatte plautze leider immer das Nachsehen. 
Am 28.05.2013 verlor plautze dann das letzte mal im Pokal gegen Eskalation 3:2.
Dies sollte die letzte Niederlage in einem Pflichtspiel sein bis heute.(18.03.2014)
Nach vielen klaren Siegen und umkämpften Unentschieden konnte plautze sich auf Platz 4 festigen und die Saison beenden.
Gefeiert wurde der 4 Platz wie eine Meisterschaft, schließlich war Plautze im Vorjahr letzter in Liga 2 geworden.

Was die Saison 2014 bringt werden wir sehen. Wir hoffen dennoch das weiterhin die Tendenz nach oben zeigt.

 

  Wilde Liga Pokal Halle Kleinfeld Nacht Winterliga
2012 11. (2L)          
2013 4. AF 1.     9.

 


Harpune Poseidon

 

 

https://www.facebook.com/pages/Harpune-Poseidon/494404230573460?fref=ts

 

  Wilde Liga Pokal Halle Kleinfeld Nacht Winterliga
2012 9. (2L)          
2013 15. VR       10.

 


Höttges' Erben

 

https://www.facebook.com/pages/H%C3%B6ttges-Erben/449917325122623?fref=ts

 

  Wilde Liga Pokal Halle Kleinfeld Nacht Winterliga
2001 5.          
2002 10. VF 4.      
2003 9. VF        
2004 18. VF        
2005 1. (2L) AF        
2006 4. AF        
2007 9. Q        
2008 9. -        
2009 8. AF        
2010 6. AF        
2011 9. AF     HF 6. 
2012 7. (2L) AF       7.
2013 8. VF   AF   6.

 

 


Interruptus Connection

 

Unser WAPPEN. 1996 Gründung. 1997 Aufnahme in die Wilde Liga.

Größte Erfolge: Unsere jährlichen Feiern, Kohltour, Pub Crawls, 12 Pubs Of Christmas...

http://www.interruptus-connection.de/stickeralbum.html

http://www.interruptus-connection.de 

http://www.facebook.com/Interruptus-Connection

TRAINING: Immer montags und donnerstags. Kontakt: koehn@interruptus-connection.de 

 

       

Unsere Gründungsväter 1996. 

Damals noch als Coitus Connection.

 

Das Connection in der Bremer Neustadt.

 

Unser Stickeralbum.

 

   

Interruptus auf unserer ersten DAM 2013 in Berlin.

 

Und als Vizemeister der Republik Fußball beim FC St. Pauli 2012.

 


 

Aus unserem Stickeralbum (Link oben)

Interruptus Connection: Das ewige Duell mit dem Großen Bruder Vibrator

 

Gründung, Degradierung zum Farmteam, Emanzipierung und eigene Erfolge

 

Ihren – etwas verrauchten – Ausgangspunkt hat unser Team in unserer herzallerliebsten Kneipe "Connection" in der Bremer Neustadt (Bilder 1 und 2). Hier wurde unser verdammt gut aussehendes Team 1996 zunächst als „Coitus Connection“ gegründet (Bilder 3 und 4). Unsere Veteranen rund um Connection-Wirt Carlos und seinem Bruder Robbe entschieden sich damals für rot-weiße Farben, mit einem Stern und dem Wort „Connection“ auf der Brust, wie von Carlos dann mühevoll mit einem Stift aufs Hemd geschrieben. Die Gründungsväter kannten zu dieser Zeit bereits viele Ur-Vibratoren vom Moskovskaya-Team, die schon seit dem Gründungsjahr 1993 in der Wilden Liga Bremen und auf DAM-Turnieren mitspielten. „Coitus“ war in dem Sinne die konsequente Antwort auf  „Vibrator“. Was der Vibrator nur verspricht, wollten die Rot-Weißen eben halten…

 

1997 folgten dann die feierliche Aufnahme in die Wilde Liga Bremen und der Startschuss zur sportlich ausgetragenen Rivalität mit dem Großen Bruder Vibrator, aber auch mit Teams wie Roter Stern, Stahl Eisen, Stümper und anderen Urgesteinen der ersten Stunde. Nach einer internen Umbesetzung in der Connection-Mannschaft entschlossen sich die Freunde des Connection um Wirt Carlos, aus „Coitus“ nun „Interruptus“ werden zu lassen – die ersten Erfolge blieben aus und so sollte dann auch der Name etwas bescheidener werden... Auf dem Bild 5 seht Ihr Carlos in einem der ganz alten "Interruptus"-Hemden der ersten Stunde. In einem solchen Hemd spielt "Tantra-Ede" Junior, Dr. der Physik und Herzblut-St.-Pauli-Fan aus Berlin, auch heute noch mitunter mit. Dazu bei jedem Wetter mit einem Halstuch. Und einer „old school“ Turnhose, die ihm gerade so über den Beckenknochen geht. Sein Spitzname kommt nicht von ungefähr.

„Interruptus“ zählten in der Folgezeit mit den Elf Elfen und Wadenbeißer United zu den ewig erfolglosen Teams der Bremer Ligageschichte, haben dabei aber zumindest eine große Leidensfähigkeit, viel Selbstironie und auch ein wenig Tradition aufgebaut. Wichtig war immer dabei zu sein und anders als andere Teams der 1990er Jahre nicht komplett über den Jordan zu gehen. Überleben konnte die Mannschaft vor allem aufgrund ihres beliebten Trainings jeden Donnerstag auf dem „Kuhhirten“, den wohl die meisten DAM-Mannschaften von der DAM als Austragungsort in Bremen vor circa 10 Jahren noch kennen. Hier kicken Interruptus noch heute nach mehr als 10 Jahren mindestens einmal die Woche miteinander und richten hier inzwischen auch Turniere aus (Bild 6).

Aus dem Nichts dann urplötzlich doch ein Höhepunkt der Team-Geschichte. Die Saison 2003, als das Connection-Team völlig überraschend Dritter wurde, das Pokalfinale erreichte und ein Antirassistisches Fußball-Turnier in Berlin gewann. Mit einem alles überragenden Libero Frank, mit Sväään Schütte als Torschützenkönig im Sturm und inzwischen mit "Junior" als Organisator, der einen Abend pro Woche dafür opferte, am Telefon irgendwie eine Mannschaft zusammenzubekommen – ahnend und zitternd, wie halbgar Zusagen in der Wilden Liga von unter der Woche für ein paar Tage später am Wochenende sein können.

Egal, notfalls konnte man immer beim Kuhhirten oder auf der Bezirkssportanlage Findorff (Bild 7) dort kickende Jugendliche finden. Bei uns spielte so auch mal ein siebenjähriger Junge in Jeans mit – und einst waren wir kurz davor, notfalls ein Fahrrad als elften „Mann“ ins Tor zu stellen. Dies führte bei Mitspieler Tom zur Sorge, im Zweifelsfall bei einer alkoholbedingten Formkrise auch mal fürs Rad auf der Bank bleiben zu müssen. Hätte nicht so gut ausgesehen, nach Hause zu kommen. Freundin fragt: Wie wars heute? Antwort: Hab leider nicht gespielt. Das Rad war auch wieder da. Da musste ich natürlich zusehen…

Dies war auch die lange Zeit erste und letzte Saison, in der Interruptus den großen Bruder Vibrator in der Tabelle distanzieren konnte. 2004 organisierte man noch das nächste Antirassistische Turnier als Titelverteidiger in Bremen-Woltmershausen, doch nach dem Zwischenhoch ging der sensationell aufspielende Libero ins Ausland. Sväään Schütte spielte in der Folgezeit mehr und mehr für Vibrator, schoss parallel weiterhin fürs Connection Tore im Abstiegskampf, kickte später auch noch für den ATS Buntentor am Kuhhirten um Ligapunkte. Später ging er jedoch ganz weg aus Bremen, um aber im Ulmer Exil dort die Wilde Liga Ulm zu gründen! Weitere „Leistungsträger“ spielten ebenso verstärkt für den blauen Rivalen. Zu der Zeit war es in Bremen durchaus normal, für mehrere Teams wild zu spielen. Unser Trainingsgast und Mitspieler Mark aka Methusalem Golem, Spielertrainer von Vibrator, pickte sich darum bei unseren Interruptus-Trainingszeiten am Kuhhirten nur die leckersten und delikatesten Filetstücke aus unserem Kader heraus. Den Spielern, die er dagegen bei unserem „Farmteam“ wiederum austestete, musste man teilweise erstmal die Fußballregeln erklären… Egal: Man wollte sich ja wenigstens nicht immer auf Fahrräder und Jungs in Jeanshosen verlassen müssen.

Zusätzlich wurde die Wilde Liga Bremen ein erstes Mal reformiert, indem eine zweite Ebene gegründet wurde. Vor diesem Hintergrund wurde aus "Interruptus" nach 2004 eine Fahrstuhlmannschaft, die zu gut für die neu entstandene 2. Wilde Liga war, aber auch nicht wirklich gut genug für mehr als ein paar ermauerte Punkte in der 1. Wilden Liga. Nach der triumphalen Saison 2003 folgte 2004 gleich der Abstieg. Eine Katastrophe von Nürnberger Ausmaßen. Ernüchterung…blieb. Ein neuer Kern um die immer noch aktiven Spieler Bernhard, Lukas, Max und Thorben übernahm von Junior nach 2005 die Organisation. Auf- und Abstiege und Wieder-Aufstiege folgten. Alles ohne ausreichende Basis, um auch mit Interruptus mal zu einer DAM oder Bolz-WM zu fahren. Dafür spielten in dieser Phase Einzelspieler von uns bei DAM- oder Bolz-WM-Turnieren für die Vibratoren mit: Torwart Ozzy (Bild 8), Lukas, Mitja (Bild 9), Lutz, Sväään Schütte und andere.

2010 übernahm Thorben allein die Organisation. Nach all den Jahren sahen es andere Mannschaften nicht mehr gern, wenn Spieler zugleich bei Vibrator und Interruptus Stammspieler waren. Durch die „Doppelspieler-Regel“ kam es notwendigerweise nach 2010 zur Emanzipierung vom Vibrator-Team.

Es wurden ab März 2010 neue Freunde zum Kicken am Kuhhirten eingeladen, die ihrerseits neue Freunde mitbrachten und urplötzlich war Interruptus nach ein bis zwei Monaten die Mannschaft mit dem größten Kader in der Wilden Liga Bremen. Absurd! Anfang 2010 noch standen wir Rot-Weißen vor der Auflösung, kurz danach waren wir dagegen die Mannschaft, die in Bremen die meisten Spiele und Turniere ausmachte.

Darüber hinaus begann Ende 2010 die Organisation der ersten Winterliga in Bremen durch Thorben: Seitdem kicken einige Bremer Teams eine dem Schnee und Minusgraden bis 10 Grad unter Nullpunkt trotzende Runde. Am dunklen Sonntagabend. Auf Kunstrasen und unter Flutlicht. Seit 2012 organisiert Interruptus zudem jeweils zwei bis drei Turniere im Jahr. Seitdem wird auch ein Großteil der Organisation der Wilden Liga Bremen von uns getragen, wie 2013 auch das „20 Jahre Wilde-Liga-Bremen Jubiläumsturnier“ am Kuhhirten, u.a. mit Compost Connection, Roter Stern Bremen und Pelle (Bild 10). Voneinander gelöst haben sich die beiden Mannschaften aber nur auf dem Platz: Man ist immer noch verdammt gut miteinander befreundet, speziell mit Vibrator-Mark, der ja auch immer noch bei uns mitspielt, aber inzwischen trägt man den Freizeitfußball auf Augenhöhe miteinander aus. Auf der DAM 2013 in Berlin zeltete und feierte man zusammen mit beiden Teams.

Die Zeit nach 2010 wurde somit nach vielen Tränen, bitteren Verlusten von Spielern und erfolglosen Fights um den Klassenerhalt und erfolgreichen Aufstiegskämpfen zur zweiten sportlich erfolgreichen Phase der Connection-Geschichte – (menschlich war natürlich jede Phase von großem Erfolg gekrönt...ähem…). Wir gewannen bei eisiger Kälte die Winterliga, das Sportgarten-Nachtturnier der Wilden Liga mit einem absoluten Außenseiter-Kollektiv und für uns uns noch wichtiger: Wir fuhren endlich auch wieder zu Turnieren außerhalb der eigenen Stadtmauern.

Neben dem wundervollen Landturnier in Jeddeloh II (der Ort heißt wirklich so) mit  dem Motto „Poppen macht Spaß“ (Bild 11) qualifizierten wir uns mit Siegen in Bremen, Esens (Ostfriesland) und Hamburg für das im Millerntor-Stadion in Hamburg ausgetragene Freizeitfußball-Turnier „Republik Fußball“ und wurden dort Vizemeister in der vom FC St. Pauli organisierten Veranstaltung, duschten in der Mannschaftskabine des FC und gaben uns im Jolly Roger feiernd die Kante (Bilder 12 und 13).

Nach dem abermaligen Wiederaufstieg 2010 konnten wir uns trotz der Befürchtung, am Ende wieder als Fahrstuhlmannschaft zu enden, diesmal endlich zwei Jahre am Stück in der 1. Wilden Liga Bremen etablieren und konsolidieren. Noch schöner: Wir wurden mit unserem absurden Video, einem Connection-Improvisationstheater, 2013 zur DAM nach Berlin eingeladen, verloren dort erst im Elfmeterschießen im Viertelfinale (Bild 14). Am Ende des Jahres wurden wir Vizemeister hinter Kopfnuss und landeten endlich das zweite Mal in unserer Geschichte vor Vibrator und waren die einzige Mannschaft, die sowohl…wieder mal Vibrator…in der Winterliga schlug und Kopfnuss in der Großfeldliga. Leider verpatzten uns ausgerechnet!!! die Vibratoren!!! mit einem 6:1 in der Großfeldliga den Meistertitel. Die gesunde Rivalität nimmt also kein Ende und neben dem Fußballplatz schauen wir vor allem im Vibrator- und Interruptus-Kreis über die Mannschaftsgrenzen hinweg immer noch zusammen viel Fußball, gehen im Connection zusammen trinken, kickern dort in der Wilden Kickerliga (dort gibt es mehrere Teams mit Interruptus-Bezug), gehen auf Konzerte und versuchen unsere Traditionsteams am Laufen zu halten. Größter Teamerfolg der neueren Geschichte war jedoch wohl, dass Arnd Zeigler in seiner Sendung unser Trikot anhatte und uns zusammen mit Dittsche alles Gute für die Zukunft wünschte (Bild 15).

Fazit: Die schönsten und fairsten Spiele sind immer noch die Derbys gegen "Vibrator" - so verhinderte beispielsweise Lutz, zu dieser Zeit „Doppel-Spieler“ bei Vibrator und bei Interruptus, mit einem späten Tor zum 3:3 für uns Rot-Weiße den eigenen Titel mit Vibrator: Im Derby spielte er je eine Halbzeit für beide Mannschaften mit. So ist Wilde Liga...und 2010 schlugen wir als krasser Außenseiter die Vibratoren im Pokal mit 4:3, im Frühsommer, bei allerschlimmster Hitze. 2011 schafften wir eine schöne Aufholjagd gegen den mehrmaligen Meister Cosmos - nach einem 1:3-Rückstand zur Halbzeit gewannen wir noch 5:3. Davor liegen viele Jahre mit deutlichen Siegen in der 2. Liga (zweistellig gegen die Youngsters von Gurke Bremen), aber auch bittere Klatschen, zuletzt zweistellig gegen Kopfnuss im Jahr 2008. Im Kern steht weiterhin das gemeinsame Kicken am Donnerstag am Kuhhirten und dass wir es menschlich immer gut hinbekommen haben, die richtigen Leute bei uns aufzunehmen.

Nächstes Ziel ist es neben der weiteren Organisation eigener Turniere auf kommenden DAM- und Bolz-WM-Turnieren noch mehr Teams kennenzulernen – die erste DAM war wunderschön, aber viel zu kurz, um zu allen Mannschaften dort Kontakt aufzunehmen. Wir hoffen auf Aachen bzw. Lemiers (Bild 16)!

 

  Wilde Liga Pokal Halle Kleinfeld Nacht Winterliga DAM Republik
1997 17. unb            
1998 12. unb            
1999 12. unb            
2000 9. unb            
2001 8. Q            
2002 8. AF 9.          
2003 3. F   VF        
2004 20. VF   2.        
2005 2. (2L) AF   ZW        
2006 11. AF 8.          
2007 2. (2L) VF 7.          
2008 8. VF            
2009 10. Q            
2010 2. (2L) HF VR VR 3.      
2011 6. Q VF   1. 1.    
2012 7. F 4.   VF 2.   2.
2013 2. VF VR F 4. 2. VF  

 

   

Interruptus vor dem Freitag-Flutlichtspiel im Mai 2012 gegen Wadenbeißer United (am Ende 3:1) mit: Mark Joyce, Steffen, Jonas, Bernhard, Jan, Thorben, Björn, Stefan; vorne: Alex Iffland, Max, Pascal, Hauke. Mauricio kam während des Spiels nach.

 

Interruptus im Erstligaspiel gegen den FC Insolvenz im Juni 2012: Tim, Klaas Ole, Philipp, Thorben, am Ende 4:0

 


Stümper 02 

 

  Wilde Liga Pokal Halle Kleinfeld Nacht
1993 3.        
1994 3.        
1995 Meister        
1996 9.        
1997 Meister        
1998 2.        
1999 4.        
2000 7. VF      
2001 2. AF      
2002 2. AF      
2003 7. VF      
2004 7. VF      
2005 8. AF      
2006 2. AF      
2007 3. Sieger      
2008 5. Sieger      
2009 2. AF      
2010 2. VF      
2011 5. VF     VR
2012 5. VF      
2013 5. Sieger   AF  

 

 Pokalsieg mit Ernst (unten , 1. von links) und der Wilde-Liga-Wanderhure (oben, 2. von rechts)

 

 


SV Werber Bremen

https://www.facebook.com/pages/Werber-Bremen/222183983397

  Wilde Liga Pokal Halle Kleinfeld
2005 8. (2L) Q    
2006 6. (2L) Q    
2007 8. (2L) AF    
2008 3. (2L) AF    
2009 7. (2L) Q    
2010 11. (2L) Q    
2011 8. (2L) VF    
2012 8. (2L) VF    
2013 10. AF   VF

 

 

 


Vibrator Moskovskaya

http://www.facebook.com/pages/Vibrator-Moskowskaya/263061580437562

"Socrates" Mark über Vibrator

Die erste historische Erwähnung findet der Name Vibrator Moskovskaya im Jahre des Herrn 1985, als eine Gruppe junger, unverdorbener Burschen mit Vorlieben für härteren Oststoff und LPG-taugliche Gerätschaften (Traktor, Lokomotive, Dynamo, Torpedo...) sich im Rahmen eines von der SdAJ (sozialistische deutsche Arbeiterjugend) organisierten Zeltlagers im tiefsten Ostfriesland, zu einer Kickerei mit der Lagerauswahl verabredet.


Sieben Jahre später beschließt Filip B., einer der Protagonisten dieser ersten Stunden eine Freizeitfußballmannschaft zu gründen, die unter dem genannten Pseudonym die alternative Fußballszene erschüttern sollte. Der Kader rekrutiert sich aus dem unmittelbaren Freundes- und Bekanntenkreis. Auch in einschlägigen Bremer Kneipen, und auf diversen Bolzplätzen wird eifrig gescoutet. Pünktlich zur Gründung der Wilden Liga Bremen im Jahre 1993 ist der Vibrator nach der ersten Testphase auf Betriebstemperatur. Gegen sieben weitere Gründungsmitglieder, die unter anderem auf so klangvolle Namen wie: Roter Stern, Stahl Eisen, FC Stümper, Glasnost Rangers oder Partisan Wehrschloß hören, wird in Hin- und Rückspielen die erste Meisterschaftstrophäe eingefahren.


Ebenfalls 1993 richtet der Rote Stern Bremen die überregionale deutsche alternativen Meisterschaft (DAM) aus. Bereits seit Mitte der achtziger Jahre finden sich an wechselnden Orten über die Pfingstfeiertage alternative Freizeitmannschaften aus der ganzen Republik, und vereinzelt auch aus dem Ausland zu, einer eigenen deutschen Meisterschaft zusammen. Man feiert die Unabhängigkeit von dumpfdeutscher Vereinsmeierei und huldigt der reinen Freude am Spiel...Im Konzert der 68er und Altlinken kann sich Filip’s Nachwuchskaderschmiede (Durchschnittsalter ca. 23) bis ins Finale durchvibrieren, wo man zuletzt erst nach Verlängerung gegen den Dreifachsieger Rote Nullen Aachen den kürzeren zieht.
Im folgenden Jahr ist in Schweinfurt bereits im Halbfinale Feierabend. Einen Abschlag von Keeper Detlev E. brachte ein Gegenspieler von Hinter Mailand (Freiburg) volley und postwendend von der Mittellinie zurück unter die Latte. Detlev ist bis heute untröstlich.Im darauf folgenden Jahr ist es endlich so weit. Im Regen von Bielefeld schlägt man im Endspiel die Piranhas aus Regensburg nach Verlängerung. Als Sieger steht man nun in der Pflicht das Turnier auszurichten. Eine organisatorische Herausforderung ganz anderer Art für Filip und seine Buben. Aber auch diese Aufgabe wird glanzvoll gemeistert, und zu allem Überfluß verteidigt man auch noch souverän den Titel.


In den folgenden Jahren spitzt sich das Turnier immer mehr zu einem Zweikampf zwischen Vibrator und den Piranhas zu, was bis zum heutigen Tage zu jeweils vier Titeln geführt hat. Auch in der Wilden Liga Bremen bleibt es über Jahre hinaus für jeden Gegner eine besondere Herausforderung den hochgetunten Elektrodildo zu besiegen. Die härtesten Kontrahenten sind hier der Angstgegner vom Roten Stern, FC Stümper und aus dem Bremer Umland bei Asendorf/Syke die Landfreaks der Kompost Connection. Als Filip am Ende des Jahrtausends aus Karrieregründen die Hansestadt wechselt und nach Hamburg umsiedelt steht Vibrator vor dem organisatorischen und hierarchischen Vakuum. Der illegale Malermeister Marco T. versucht in die Bresche zu springen, doch die Fußstapfen sind zu groß. Im Jahre 2000 wird Vibrator getragen vom Geist des Gründervaters (nach jedem Spiel zeichnete sich auf Filip’s Trikotbrust ein Schweißfleck in Form eines Herzens ab) noch einmal alle Titel abräumen, aber die Hybris (Marco T. ist bekennender Bayernfan) wirkt als schleichendes Gift im Einspritzmodell. 2001 fährt ein Rumpfkader zur DAM nach Freiburg. In Breisgauer Regen- und Hagelschauern säuft nicht nur Marco’s Zelt ab, sondern gleich das ganze Gerät. Vibrator wird siebzehnter. Marco schmeißt hin.


Vibrator ist dem Untergang geweiht. Weitere altgediente Recken verlassen das sinkende Lustspielzeug. Schalke-Sympathisant Mark D., das Verlieren gewohnt, versucht zumindest den Ligabetrieb aufrecht zu erhalten. Zwei Saisons schummelt man sich mehr schlecht als recht, und mit Hilfe des Farm-Teams Interruptus Connection (vordem Coitus Connection) über die Runden. 2003 hat Mark D. wieder eine schlagkräftige Combo aus altgedienten Recken und begabten Neurekrutierungen zusammen. Die mit 19 Teilnehmern umfangreichste Wilde Liga Saison aller Zeiten wird ohne Niederlage gewonnen (Auf dem Foto die Vibrator-Mannschaft von 2004, ihren letzten Meistertitel bis dato bejubelnd, Anmerkung von BTK). Aber auf nationaler Ebene kann man nie wieder an den Glanz der alten Tage anknüpfen. Der Zahn der Zeit nagt unbarmherzig, Job und Familie zehren auch die letzten Reserven auf, junge, spritzige Teams rücken vor. Im Jahr 2006 der Super-Gau: Vibrator steigt in die zweite Wilde Liga Bremens ab. Im letzten Spiel einer verkorksten Saison benötigt man einen Sieg gegen den ewigen Rivalen FC Stümper, der wiederum mit einem Sieg die Meisterschaft erringen kann - man trennt sich 1:1. 2007 gelingt der souveräne Marsch durch die niederen Instanzen. 2008 wird wieder angegriffen... Vibrator lebt...

 

  Wilde Liga Pokal Halle Kleinfeld Nacht Winterliga DAM Bolz-WM Republik
1993 Meister                
1994 4.           2. 2.  
1995 2.           3.    
1996 4.     1.     Meister    
1997 2.     1.     Meister    
1998 Meister           Meister    
1999 Meister           2.    
2000 Meister HF         Meister    
2001 6. AF         15.    
2002 5. HF 5. F          
2003 6. F VF       7.    
2004 Meister VF 1. 2.     17.    
2005 3. VF 1. ZR     4.    
2006 10. VF 7.         7.  
2007 1. (2L) Q         ?    
2008 3. Q         12.    
2009 6. F         2.    
2010 4. Q     1.     10.  
2011 4. AF 1.   HF 2. 11.    
2012 4. AF 1.     1. 4.   Q
2013 3 HF       1. 5.    

 

 


Wadenbeißer United

http://www.wadenbeisser-united.de/

 

  Wilde Liga Pokal Halle Kleinfeld Nacht
1994 9.        
1995 12.        
1996 12.        
1997 15.        
1998 13.        
1999 13.        
2000 11. AF      
2001 10. AF      
2002 6. AF VR VF  
2003 8. HF VR VF  
2004 13. Q   10.  
2005 10. AF F VR  
2006 10. (2L) Q VR    
2007 7. (2L) AF   1.  
2008 5. (2L) AF      
2009 9. (2L) VF      
2010 7. (2L) Q      
2011 5. (2L) HF   VR  
2012 6. (2L) AF VR   F
2013 11. VR      

 


 

 

Wilde Liga Bremen - seit 1993
koehn@wildeligabremen.com