Wilde Liga Bremen. Alternativer Fussball seit 1993

Wilde Liga Bremen -

Versuch einer Beschreibung von Jens und Thorben 

 

 

Die Wilde Liga Bremen – Versuch einer Beschreibung

Weser Kurier über die Wilde Liga Bremen: 

  Energie Kopfnuss gegen Interruptus Connection - Bremen - WESER-KURIER.pdf
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  Weser Kurier über die Winterliga Bremen: 

  Abenteuer Winterliga - Stadtteile - WESER-KURIER.pdf
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http://www.weser-kurier.de/sport/bremen6_artikel,-Energie-Kopfnuss-gegen-Interruptus-Connection-_arid,348820.html

http://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteile_artikel,-Abenteuer-Winterliga-_arid,466911.html

 

Von sieben Teams im Gründungsjahr 1993 ist die Liga im Jahr 2014 auf 19 Teams angewachsen und ein Ende ist nicht abzusehen. Die Liga boomt und sie verjüngt sich rasant (1993 starteten wir  mit Meister Vibrator, Roter Stern, Stahl Eisen, Stümper, Kaputte Bande, Glasnost und Partisan Wehrschloss). Neben den in Ehren ergrauten Veteranen und den immer häufiger anzutreffenden Jungvätern in den Dreißigern sind in den letzten Jahren immer wieder neue Spieler aus Studenten- und Schülerkreisen zu uns gestoßen.

Für einige von uns Älteren scheint es recht merkwürdig, dass wir so etwas brauchen könnten wie ein schriftlich fixiertes Selbstverständnis. Denn das klingt zu sehr nach Regeln und Statuten, ja im schlimmsten Fall vielleicht sogar nach Strafandrohungen und nichts fürchtet der geniale Fußballer schließlich mehr, als ein einzwängendes Korsett aus verbindlichen Vorgaben. Natürlich wissen die alten Hasen der Liga mittlerweile warum und wie sie miteinander spielen wollen, ohne, dass sie dies je schwarz auf weiß festgehalten hätten. Doch andererseits gibt es nicht wenige, die entweder ihrem Gedächtnis nicht mehr uneingeschränkt trauen können oder die einfach neu in der Liga sind und die deshalb die Rituale und Verhaltensnormen nicht einwandfrei beherrschen. So ist es an der Zeit, den Schwankenden und vor allem den vielen Neuen ein paar wichtige Informationen über den diffizilen Beziehungs- und Verhaltenskomplex, in dem sie sich bewegen, an die Hand zu geben. Auch ist es so, dass oftmals alle Organisatoren und „Trainer“ von unserem gemeinsamen Verhaltenskodex bestens Bescheid wissen, es aber nicht immer zu jedem Spieler durchgedrungen ist, wie wir miteinander umgehen wollen. Seit dem Beginn der Kooperation mit dem Sportamt im Jahr 2013 ist es außerdem wichtig, uns alle gemeinsam vor der Saison stets auf den richtigen Umgang mit den Platzwarten und Vereinen vor Ort zu erinnern.

Jedes Team durchläuft in der Wilden Liga unweigerlich eine besondere Sozialisation. Diese vollzieht sich in jahrelang geübter Abgrenzung von DFB-Statuten und Vereinsmeierei. Für nicht wenige grenzt es gar an einen Kulturschock, wenn sie gezwungen werden, das Spiel mit dem Ball ohne Schiedsrichter zu bestreiten, denn das heißt: Probleme mit dem Gegner müssen mit diesem während des Spiels auf friedliche Art und Weise geklärt werden, für manchen eine echte Herausforderung! Übertriebener Ehrgeiz oder Rechthaberei, Attribute, die im Vereinsleben nicht selten vorkommen, sind da eher hinderlich. Man sollte es sich eher so vorstellen, als würde man in der Wilden Liga auf der anderen Seite des Anstoßpunktes nicht einen Gegner, einen Feind, sehen, den man mit allen erlaubten und nicht erlaubten Mitteln bearbeiten muss, sondern Gleichgesinnte, mitunter Freunde, mit denen man mit Spaß und Würde einen fairen freundschaftlichen Kick feiern  möchte. Und so, dass man sich auch danach auf ein Wiedersehen auf dem Platz im Jahr darauf – oder in der Winterliga und auf Turnieren – freuen würde. Und wenn man sich zufällig mal im Dorf Bremen in einer Bar, Kneipe oder an der Weser sieht, freut man sich, dass man sich aus der Liga kennt und schätzt.

Das Folgende soll trotzdem helfen, sich in der Wilden Liga besser zu Recht zu finden. Es ist quasi eine Einführung in den schwer zu durchschauenden und nie perfekt zu beherrschenden Verhaltenskodex, der den meisten Teams bereits so sehr in Fleisch und Blut übergegangen ist, dass sie häufig nicht mehr in der Lage sind, Fragen danach auf Anhieb zu beantworten.

1. Was ist die Wilde Liga Bremen?

Es wird behauptet, die Wilde Liga sei die Sammelstelle für Sportinvaliden, für im Verein zu kurz Gekommene, für sozialistische Weltverbesserer oder für Schönwetterfußballer. Das ist gar nicht so falsch, aber auch nicht ganz richtig, denn eigentlich ist sie der Hort aller Fußballinfizierten, die für sich im Vereinswesen keine Zukunft sehen und die dennoch regelmäßig kicken wollen. Dabei wird großer Wert auf körperliche Unversehrtheit nach dem Spiel und Spaß beim Spiel gelegt.

Die Tatsache, dass am Ende der Saison sowohl ein Meister als auch ein Pokalsieger gekürt wird, sollte nicht überbewertet werden, auch wenn es für einige der Höhepunkt ihres Fußballerlebens ist und emotional höchstens noch vergleichbar mit dem Double von Werder Bremen.

2. Wie wird miteinander gespielt?

Gespielt wird nach dem Motto: Erlaubt ist, was gefällt und dem Anderen (seltener: der Anderen) nicht schadet (frei nach Rosa Luxemburg). So ist z. B. eine einheitliche Spielkleidung ein Kann, aber kein Muss. Auch der nackte Oberkörper darf gezeigt werden, sei es aus Ekstase über ein erzieltes Tor, in Ermangelung eines Trikots oder um seine exhibitionistischen Neigungen auszuleben. Ebenso verhält es sich mit der Festlegung der Spielzeit (z.B. weniger als 90 Minuten, wegen plötzlichem Einbruch der Dunkelheit) oder auch im Bezug auf die Anzahl der Feldspieler (ist ein Team nicht komplett, wird es schon mal vom Gegner aufgefüllt). 

Wenn zwischen den Teams nichts anderes vereinbart wurde, gilt für den Spielablauf das DFB-Regelwerk mit Ausnahme der Passiv-Abseits-Regel, denn die wird selbst von den Bundesligaprofis nicht verstanden. Kommt es zu einem abweichenden Verhalten von den DFB-Regeln (immer gern gesehen: ein falscher Einwurf), wird meist ein Auge zugedrückt, solange sich das ausführende Team dadurch keinen Vorteil verschafft. Schließlich sollen auch die schlimmsten Grobmotoriker die Möglichkeit haben mitzuspielen.

Bei Uneinigkeit über einen möglichen Regelverstoß versuchen sich beide Teams sportlich-fair zu einigen. Da es keinen Schiedsrichter gibt, geschieht dies meistens durch eine sachbezogene Diskussion, auch „Rudelbildung“ genannt. Im Ernst: Am liebsten wird es gesehen, wenn sich die beteiligten Spieler an Ort und Stelle einigen. Einmischungen von außen werden eher nicht gern gesehen. Bleibt die Einigung weiter aus, löst sich die Szenerie am besten dadurch auf, dass man den Ball zum anderen Team herüber schießt und die Angelegenheit in Freundschaft vergisst. Kommt es zu Ausrastern einzelner Spieler, werden diese ganz schnell vom eigenen Teamorganisator des Platzes verwiesen, denn jedes Team möchte natürlich vermeiden, als Chaoten oder Hooligans beschimpft zu werden. Taktische Fouls, wie überhaupt absichtliche Fouls an sich, sind verpönt wie auch verbale Provokationen und Beleidigungen – der Spieler, der sich dieser Mittel bedient und sich selbst nach einer im Affekt begangenen Entgleisung nicht sofort entschuldigen kann und sofortig Besserung gelobt, sollte sich schämen und schnellstens ausgetauscht werden. Handspiele sollte man nicht strenger ahnden als im Vereinsfußball – unabsichtliche Handspiele sollten nicht zu Elfmetern und Freistößen führen.

Da es anders als in der Winterliga keinen verbindlichen Spielplan gibt, werden die Spieltermine einvernehmlich zwischen den gegnerischen Teams festgelegt und es wird alles versucht (wirklich alles!), sie einzuhalten. Es ist kein Kavaliersdelikt Spiele abzumachen und dann wieder abzusagen. Auch sollte man versuchen, allen Teams, die gegen einen spielen wollen, auch die Möglichkeit dazu zu geben. Dass die besten zwei bis drei Spieler der eigenen  Mannschaft an einem Sonntag ausfallen, ist kein hinreichender Grund von einer Spielabmachung abzusehen oder ein angesetztes Spiel wieder abzusagen. Spielabsagen erfolgen rechtzeitig, damit das gegnerische Team eventuell noch einen Ersatzgegner findet und sich am extra freigehaltenen Sonntag nicht mit sich selbst beschäftigen muss. Verpennt ein Team seinen Spieltermin oder vergisst ihn abzusagen, haben sie das Spiel normalerweise verloren (gleiches gilt in der Regel bei einer Absage innerhalb von 48 Stunden bis Spielbeginn), es sei denn, das gegnerische Team stimmt aus Sympathie für die Loser einer Neuansetzung zu.

3. Wann gibt es Mecker?

Trotz vieler Freiheiten im Umgang miteinander, gibt es einige Sachen, die absolut verpönt sind. So sind aktive Vereinsspieler in der Wilden Liga früher gar nicht gern gesehen worden. Sie galten als nicht ausreichend sozialisiert. Trifft man sie trotzdem an und sind sie auch noch auffällig geworden (z. B. durch das Erzielen des spielentscheidenden Tores), so darf man sich nicht wundern, wenn das gegnerische Team ein wenig pikiert reagiert, denn die Wilde Liga sollte eine Alternative zum Mainstream-Vereinsfußball sein, nicht eine weitere Nebenbeschäftigung für jemanden, der nicht genug vom Kicken bekommt. Zudem hat sich gezeigt, dass es häufig sehr schwierig ist, mit solchen Teams, die vom Einsatz vieler Vereinsspieler abhängen, Termine abzusprechen, auch Spielabsagen sind leider keine Seltenheit gewesen.
Mit den Jahren hat sich die Wilde Liga aber dann doch zu einer Sonderregel für Vereinsspieler durchgerungen: Seit einigen Jahren ist ihr Einsatz erlaubt, sofern die gegnerische Mannschaft über jeden Vereinsspieler, der mitkicken möchte, vorab informiert wurde – und sie außerdem ausdrücklich einem Einsatz zugestimmt hat. Verstößt man gegen diese Regel, wird die Täter-Mannschaft auf dem Ligatreffen mit einem 0:5 am Grünen Tisch bestraft. Sowas ist über die Jahre durchaus vorgekommen und hat mitunter bereits Meisterschaften und Pokalspiele im nachhinein umentschieden.

Eine weitere Regel der letzten Jahre ist die im Jahr 2010 verabschiedete „Doppel-Spielerregel“. Es betrifft den Einsatz von Spielern, die eigentlich Stammspieler in einer anderen Mannschaft sind. Zum einen ist es durchaus löblich, wenn man dem Wilde-Liga-Geist entsprechend seine Knochen für andere Mannschaften hinhält, weil sie ohne die fremde Hilfe zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht spielfähig wären. Zum anderen sollte dies aber natürlich nicht ausarten, wenn regelmäßig gleich mehrere Aushilfen herangezogen werden, die dann in den seltensten Fällen nur Mitläufer oder Gurkenkicker sind, sondern dann doch meist Granaten. Von daher ähnelt die „Doppel-Spielerregel“ der oben angesprochenen „Vereins-Spielerregel“: Möchte man solche Spieler einsetzen, muss man vorher den Gegner um Erlaubnis fragen. Ansonsten droht auch hier im schlimmsten Fall eine Wertung des Spiels mit 0:5.

4. Wo kann man regelmäßig seinen Frust ablassen und trotzdem noch nett ein Bierchen trinken?

Um den Überblick über die Wilde Liga zu behalten, treffen sich die Vertreter der Teams einmal im Monat in der Kneipe, aktuell ist dies das „Fehrfeld“ in der gleichnamigen Straße im Viertel, von Februar bis Dezember stets der erste Montag im Monat um 20 Uhr. Bei diesen Zusammenkünften werden Spieltermine abgesprochen, organisatorische Fragen geklärt und der aufgestaute Frust über einzelne Teams abgelassen. Sind gravierende Probleme aufgetaucht, versucht diese Ältestenversammlung eine Lösung zu finden. Außerdem ist der gemeinsame kulturelle Wert dieses Treffens nicht zu unterschätzen: Wer in regelmäßigen Abständen ein frisches Fassbier miteinander trinkt, lernt sich untereinander besser kennen und verhält sich am Ende auch auf dem Platz fairer zum anderen. Darum sollte jedes Team mindestens bei der Hälfte der Treffen einen Vertreter ins Lokal schicken. Wird auch diese Mindestanzahl nicht eingehalten, soll es im Normalfall zu einer einjährigen Pause für die Mannschaft kommen. Kompromisse wie ein kommender Punktabzug wurden aber auch bereits diskutiert.

Im Extremfall kann es zum Ausschluss eines Teams kommen. Dieser Extremfall ist in der Liga-Geschichte allerdings noch nie eingetreten, da sich bisher noch immer ein Gutmensch fand, der fünf vor zwölf emphatisch für das vom Ausschluss bedrohte Team in die Bresche sprang und an das Gute im Menschen appellierte, sodass der Rest der Liga betroffen zu Boden blickte und nicht wagte, den Daumen endgültig zu senken.

Teams, die sich aus anderen schwerwiegenden Gründen als nicht resozialisierbar erweisen und sich dadurch den permanenten Unmut der Liga zuziehen, verschwinden auch schon mal sang- und klanglos aus dieser. Hat es in den Augen der Liga-Mehrheit ein Team zu toll getrieben, weil es sich aus verschiedenen Gründen über die Maßen unfair verhalten hat, so wird häufig ein viel subtilerer Weg als der Liga-Ausschluss gewählt. Mit dem betroffenen Team werden einfach keine Spieltermine mehr abgemacht. Es fliegt dadurch am Ende der Saison wegen Unterschreitung einer vorher festgelegten Mindestzahl an absolvierten Spielen automatisch aus der Wertung. Dies zeitigt dann auch meistens das gewünschte Ergebnis: Das mit Nichtbeachtung gestrafte Team zieht sich freiwillig aus der Liga zurück, da es keine Spielpartner mehr findet. Vor zehn Jahre erwischt es so die Mannschaft, deren Spieler mitunter zu Kopfnüssen auf den Platz ansetzten. Und vor kurzem erkannte eine Mannschaft für sich, dass sie mit ihrem Anspruch (und wohl auch mit ihrem Verhalten auf den Platz) dann doch besser in den Vereinsfußball passt, wo ein Schiedsrichter beide Teams in ihre Schranken verweist.


Diese Art der Konfliktlösung hat ihre historischen Wurzeln in der Friedensbewegung, der sich viele noch immer emotional verbunden fühlen. Statt Auge um Auge und Zahn um Zahn (es wurde ja bereits erwähnt, dass körperliche Attacken in der Liga verpönt sind), greift hier das Prinzip des passiven Widerstandes, und bisher hat noch jedes Team diese erzieherische Maßnahme verstanden.

Da immer wieder Teams aufhören und neue dazukommen, gelten die auf den Liga-Treffen gefassten Verabredungen meistens nur für die laufende Saison. Jedes neue Team hat somit die Gelegenheit, gestalterisch in den Ablauf der Wilden Liga einzugreifen. Um die eigenen Vorstellungen durchzusetzen, reicht schon die einfache Mehrheit der gerade anwesenden Teams. Das nennt man gelebte Demokratie, unkompliziert, aber nicht immer reibungsfrei.

Natürlich erhebt diese - rein subjektive - Darstellung keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Einzelne Spieler werden einwenden, manches sei falsch dargestellt. Kein Wunder, versucht man, ein so komplexes und jeder Beschreibung spottendes Gebilde wie die Wilde Liga in Worte zu fassen, kann man nur scheitern. Wer die Wilde Liga richtig verstehen will, muss eben in ihr leben. Alles andere ist nur Hörensagen. Trotzdem hofft die Autoren dieser Zeilen, das schwer Begreifbare etwas erhellt zu haben

Hier nochmals die wichtigsten Regeln für die Saison 2014

-       Eine eingleisige Liga mit 19 Mannschaften, laut Ligatreffen März und April 2014 mit FC Energie Kopfnuss, Interruptus Connection, Vibrator Moskovskaya, FC St. Plautze, Stümper 02, Cosmos/Prollen, 1. FC Eskalation, Blaues Wunder Bremen, Höttges‘ Erben, Werber Bremen, Wadenbeißer United, Elf Elfen, Eisern Haubitze, Harpune Poseidon, 1. FC Miseria Pilsen, Hanse Bolz, Grün-Weiß Bremen, FC Europa  (Arbeiter-Samariter-Bund) und auch den Azzurri di Brema.

-      Mindestanzahl für die Wertung einer Mannschaft: 12 absolvierte Spiele

-       Bestreben der Teams die Saison aber voll durchzuspielen, wenn es geht – zugleich aber kein Druck auf Teams, die das nicht schaffen

-       Ligatreffen immer am ersten Montag im Monat, Februar bis Dezember, im „Fehrfeld“ im Viertel, 20 Uhr. Mindestens die Hälfte der Ligatreffen müssen vom Team besucht werden. Sonst drohen ein Jahr Pause oder Punktabzüge. Gemeinsames Kicken jeden Montag April - September auf der BSA Gröpelingen ab 18 Uhr 30 (oder nachkommen) und jeden Samstag April - September auf der BSA Süd ab 17 Uhr 30 Gaelic Football und ab 19 Uhr Fußball.

-       Die Ergebnisse werden nach Spielende bitte an ko_ehn@yahoo.de gemeldet,

-       Kein fester Spielplan. Statt dessen wurden den Teams bis April mögliche Anstoßzeiten auf unterschiedlichen Bezirkssportanlagen in Bremen gemeldet. Normalerweise gilt hier das Prinzip „Wer zuerst kommt, spielt zuerst“… d.h. wir haben einen Wilde-Liga-Kalender im Forum auf der Homepage, in dem die Mannschaften die Spiele eintragen und so den freien Platz für sich reservieren können. In Absprache mit dem Sportamt gibt es aber eine gewisse Verteilung von Teams auf die Stadtteile. Diese getroffenen Absprachen sollten dabei bitte beachtet werden, d.h. der FC St. Plautze spielt v.a. in Schevemoor, Grün-Weiß in Blockdiek, neue Teams in Gröpelingen, wenn keine andere BSA frei ist. Die Eintragung in den Kalender ist zwingend notwendig. Nur dann gilt ein Spiel als angesetzt.

-       Spielabsagen müssen 24 Stunden vor dem Spiel eintreffen, bitte persönlich oder telefonisch (siehe Kontaktliste). Ansonsten gilt das Spiel als mit 0:5 verloren. Eine Mannschaft darf der anderen Mannschaft pro Saison nur einmal ein Spiel absagen.

-       Es gilt die "alte" Abseits-Regel - es gibt also kein "passives" Abseits. Rückpassregel wie im normalen Vereinfussball. Handspiel gilt auch bei uns nur bei Absicht oder wenn die Körperfläche zum eigenen Vorteil vergrößert wurde.

-       Vereinsspieler und Doppel-Spielerregel wurden für 2014 bestätigt. Ob Vereinsspieler und Gastspieler von anderen WL-Mannschaften mitspielen dürfen, muss vor dem Spiel vom Gegner abgesegnet werden. Sonst drohen auch hier 0:5-Wertungen am Grünen Tisch des folgenden Ligatreffens.

 

- unsere alte Homepage: 

http://www.wildeligabremen.com/OLDSITE

 

 Quelle: Ben Redelings (2010): Halbzeitpause, S. 60.
 
 
 
 
 
 

 

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